Das dominikanische Gesundheitssystem beinhaltet einen privaten sowie einen öffentlichen Sektor. Rund 20% der Bevölkerung sind krankenversichert, die meisten von ihnen im privaten Bereich. Der öffentliche Sektor wird von vier Krankenkassen abgedeckt. Die dominikanische Sozialversicherung versichert die Einwohner mit geringem Einkommen.
Fast in jeder Region des Landes gibt es ärztliches Personal und die Grundausstattung an Medikamenten. Allerdings befinden sich nicht in jeder Gemeinde Krankenhäuser. In den ländlichen Gegenden ist die medizinische Versorgung oft sehr schlecht. Gerade im Osten des Landes sind sauberes Trinkwasser sowie Impfungen oft nicht gewährleistet. Viele der ländlichen Bewohner nutzen deshalb Kräuterheilkunde, um einfache Krankheiten zu kurieren.
Die Lebenserwartung liegt bei 70 Jahren und die Kindersterblichkeitsrate bei 40 von 1000 Kindern. Zur Zeit ist das Gesundheitsministerium des Landes hauptsächlich damit beschäftigt gegen Unterernährung in ärmeren Bevölkerungsteilen anzukämpfen. Die Regierung sieht für die nächsten Jahre grundlegende Reformen im Gesundheitssektor vor.